Stellen Sie sicher, dass Sie in den jeweiligen Methoden und in der Begleitung pädagogischer Aktivitäten angemessen geschult sind. Denken Sie bei der Verwendung der Diskussionspläne in der Aktivitätensammlung daran, dass diese die Moderation des Dialogs unterstützen sollen. Sie sind keine Fragebögen, bei denen alle Fragen beantwortet werden müssen. Wenn Sie bei der Anwendung einer Methode unsicher sind, beraten Sie sich mit einer ebenfalls geschulten Kollegin oder einem Kollegen, um das Vorgehen gemeinsam zu besprechen und einzuschätzen. Nutzen Sie ergänzend die in diesem Projekt bereitgestellten Evaluationsinstrumente.
Wenn Sie ein gemeinsames Gruppengespräch moderieren – mit P4C oder einer anderen pädagogischen Methode, die reflektiertes Denken fördert –, sollten Sie das Bewusstsein für das jeweilige Thema stärken und die Kinder dabei unterstützen, Wege zu finden, sich vertieft mit den Fragen auseinanderzusetzen. Die von uns entwickelten Aktivitäten sollen für die Herausforderungen des Klimawandels sensibilisieren und ökologische Nachhaltigkeit fördern. Umweltfragen und Nachhaltigkeit bilden die Grundlage aller geplanten Aktivitäten, sodass jede einzelne diese wichtigen Themen stärkt.
Die Fragen der Diskussionspläne sollen die Gesprächsleitung dabei unterstützen, die Suche nach Lösungen für die Herausforderungen des Klimawandels in den Mittelpunkt zu stellen. Vermeiden Sie es, Kindern vorzugeben, was sie denken sollen. Suchen Sie stattdessen nach Wegen, wie die Kinder einander helfen können, ihre eigenen Fragen zum Thema zu beantworten und die im Gespräch geäußerten Gedanken weiterzuentwickeln. Setzen Sie Strategien zur Inklusion ein, damit alle an der Aktivität beteiligt sind und sich als Teil der Gesprächsrunde fühlen. Der Dialog innerhalb einer Aktivität muss nicht lange dauern; er soll die Kinder vor allem dazu anregen, gemeinsam zu denken.
Darüber hinaus können frühere Dialoge bei anderen Aktivitäten in der Gruppe wieder aufgegriffen werden, um zu zeigen, wie gemeinsames reflektiertes Denken die Praxis beeinflusst. Wenn sich bei einer Aktivität ein sinnvoller Bezug zu einer Idee oder Schlussfolgerung herstellen lässt, zu der die Kinder bei früheren Aktivitäten und Dialogen gelangt sind, können Sie erneut ein Gespräch anregen. So wird sichtbar, dass eine Idee aus einem früheren Gespräch dabei hilft, Entscheidungen in einer neuen Aktivität zu treffen.
Bei der Verwendung der Diskussionspläne sollen nicht alle Fragen zwanghaft in den Dialog eingebracht werden. Wählen Sie vielmehr Fragen aus, die das Verständnis von Umweltfragen vertiefen. Nutzen Sie deshalb nur diejenigen, die Ihnen angesichts der Reaktionen der Kinder auf die Aktivitäten passend und erkenntnisfördernd erscheinen.
Der philosophische Charakter des Dialogs wird gestärkt, wenn Sie um Begründungen bitten – entweder das Kind, das eine Äußerung gemacht hat, oder andere Kinder, die es dabei unterstützen können. Regen Sie dazu an, Beispiele zu geben, um eine gemeinsame Verständnisgrundlage zu schaffen, nach den Konsequenzen von Meinungen zu fragen und einem Argument zu folgen, um den logischen Zusammenhang der Gedanken sichtbar zu machen. Fördern Sie auch den Austausch der Kinder untereinander und verdeutlichen Sie, wie wichtig es ist, andere zu verstehen, selbst wenn man ihren Aussagen nicht zustimmt.
Der abschließende Abschnitt Leitfaden für kindzentrierten Dialog bietet konkrete Praxisbeispiele für pädagogische Impulse, die den Dialog und die gemeinsame Reflexion fördern.
Stellen Sie sicher, dass Sie in den jeweiligen Methoden, die Sie zur Begleitung pädagogischer Aktivitäten einsetzen, angemessen geschult sind.
Da die Montessori-Methode an den Interessen der Kinder anknüpft, sollten alle praktischen Phasen der vorgeschlagenen Aktivitäten möglichst so gestaltet werden, dass sie Selbstständigkeit und alltagspraktische Fähigkeiten fördern. Diese können die Kinder nutzen, um die Aktivitäten im Kindergarten zu bereichern. Vermeiden Sie jede Form wertender Kommentare, damit die Kinder ihren eigenen individuellen Lernprozess gestalten können. Verknüpfen Sie die Aktivitäten der Aktivitätensammlung nach Möglichkeit mit bestehenden Praktiken und Routinen der Bildungseinrichtung. So erleben die Kinder Kontinuität, und die Wirkung bereits etablierter pädagogischer Ansätze wird gestärkt.
Stellen Sie sicher, dass Sie in den jeweiligen Methoden, die Sie zur Begleitung pädagogischer Aktivitäten einsetzen, angemessen geschult sind.
Obwohl sich die Schulungen im Projekt und die Umsetzung in den Bildungseinrichtungen an der Montessori-Pädagogik und der dialogischen P4C-Methode orientierten, lassen sich die Aktivitäten leicht an andere dialogische und kooperative Methoden anpassen. Wer in diesen Methoden geschult ist, weiß, wie sich die Materialien am besten einsetzen lassen. So finden beispielsweise in Portugal pädagogische Fachkräfte, die nach dem Ansatz des Movimento Escola Moderna (MEM) arbeiten, Aktivitäten, die den pädagogischen Leitlinien des MEM entsprechen.