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Aktivitäten zum Mitmachen für junge Denkerinnen und Denker

3 Den Planeten Erde erkunden

Führen Sie die Kinder durch interaktive Erkundungen und kreative Aufgaben mit Google Earth an Geografie, Perspektiven und räumliche Wahrnehmung heran und fördern Sie ihre Orientierungsfähigkeit. Die Kinder lernen verschiedene Lebensräume auf unserem Planeten kennen – Wälder, Wüsten und Ozeane.

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3 Den Planeten Erde erkunden

Digitales

Führen Sie die Kinder durch interaktive Erkundungen und kreative Aufgaben mit Google Earth an Geografie, Perspektiven und räumliche Wahrnehmung heran und fördern Sie ihre Orientierungsfähigkeit. Die Kinder lernen verschiedene Lebensräume auf unserem Planeten kennen – Wälder, Wüsten und Ozeane.

Inklusion ermöglichen

Achten Sie darauf, dass jedes Kind unabhängig von seinen Bewegungs- oder Sprachfähigkeiten mitmacht und dass unterschiedliche kognitive Voraussetzungen oder sprachliche Schwierigkeiten kein Kind von der Teilnahme ausschließen.

Aufgabe 1: Die Welt von oben kennenlernen

  1. Die pädagogische Fachkraft zeigt Google Earth und erkundet mithilfe dieser Website mit den Kindern die Welt von oben. Gemeinsam finden sie Europa, ihr Land, ihre Stadt und ihren Kindergarten. Erkunden Sie zusammen Ozeane, Meere, Wüsten, Regenwälder usw.

    Alternative ohne digitale Geräte: Erkunden Sie einen Globus oder einen Weltatlas.

  2. Wie achten Menschen darauf, wie sie ihre Umwelt verändern? Schauen Sie sich auf Google Earth eine Millionenstadt wie Tokio an und vergleichen Sie sie mit einem Dorf. Betrachten Sie anschließend weitere Landschaften auf der Erde: Wälder, Wüsten, Eislandschaften in der Antarktis und verschiedene besiedelte Gebiete der Welt.
  3. Moderieren Sie ein gemeinsames Gespräch in der Gruppe (mit P4C oder einer anderen pädagogischen Methode zur Förderung reflektierten Denkens), um das Bewusstsein für das Thema zu stärken und den Kindern zu helfen, Wege zu finden, sich vertieft damit auseinanderzusetzen. Die Fragen in den Diskussionsplänen dienen als Unterstützung für die Gesprächsleitung. Sie müssen weder in der vorgegebenen Reihenfolge noch vollständig gestellt werden. Nutzen Sie diejenigen Fragen, die das Gespräch voranbringen und die Diskussion vertiefen.
  4. Vermeiden Sie es, den Kindern vorzugeben, was sie denken sollen. Schaffen Sie stattdessen Gelegenheiten, eigene Fragen zu stellen, einander bei der Suche nach möglichen Antworten zu helfen und die im Gespräch entstehenden Ideen weiterzuentwickeln. Achten Sie darauf, dass das Gespräch nicht zu lang wird und bei anderen Aktivitäten im Gruppenraum wieder aufgegriffen werden kann. So wird deutlich, welchen Unterschied gemeinsames reflektiertes Denken in der Praxis macht.
  5. Damit alle etwas sagen können, sammeln Sie mit den Kindern, was ihnen bei Google Earth (oder am Globus und auf den Karten) auffällt und was sie erstaunt. Geben Sie allen beim Erkunden der Welt einen Moment Zeit, darüber nachzudenken. Beginnen Sie das Gespräch erst, wenn Sie sich vergewissert haben, dass alle etwas über das Gesehene erzählen können. Wenn dies einem oder mehreren Kindern schwerfällt, können Sie fragen, was ihnen bei Google Earth oder am Globus am besten gefallen hat, um ihnen einen Anknüpfungspunkt zu geben.

Diskussionsplan: Was bedeutet es, für unseren Planeten Erde zu sorgen?

  1. Warum gibt es auf der Erde so unterschiedliche Orte?
  2. Welche Tiere leben an den verschiedenen Orten auf der Erde?
  3. Können manche Tiere überall auf dem Planeten leben?
  4. Müsst ihr mehr über den Planeten wissen, um gut für ihn sorgen zu können?
  5. Wie lernt ihr etwas über den Planeten?
  6. Woran erkennt ihr, dass ihr gut für den Planeten sorgt?
  7. Ist es ähnlich, für den Planeten zu sorgen und für ein Haustier zu sorgen?
  8. Können alle für den Planeten sorgen?
  9. Können manche Menschen mehr für den Planeten tun als andere?
  10. Ist über den Planeten zu sprechen eine Möglichkeit, für ihn zu sorgen?

Aufgabe 2: Meinen Kindergarten von oben zeichnen

Die Kinder zeichnen den Kindergarten aus der Perspektive eines vorbeifliegenden Vogels. (Kindern unter 4 Jahren kann es besonders schwerfallen, sich den Blick von oben vorzustellen. Dennoch macht es ihnen Spaß, die in Google Earth gesehene Perspektive nachzuahmen und verschiedene Ansichten desselben Ortes zu vergleichen.)

Diskussionsplan: Der Blick von oben

  1. Wie sehen Dinge von oben aus?
  2. Kann man Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln sehen?
  3. Können wir Dinge gleichzeitig aus verschiedenen Blickwinkeln sehen?
  4. Was verändert sich, wenn wir hinein- und herauszoomen?
  5. Wie sehen der Kindergarten und unsere Stadt von oben aus?
  6. Sieht ein Vogel sie auch so? Können wir uns vorstellen, wie sich ein Vogel fühlt, wenn er über diese Orte fliegt?
  7. Wie sieht die Nachbarschaft aus?
  8. Gibt es Grünflächen in der Stadt?
  9. Gibt es Wälder rund um die Stadt?
  10. Kommt es vor, dass wir Dinge von oben betrachten, ohne dabei das Internet zu nutzen?

Weitere Ideen

  • Einen Atlas erkunden Zeigen Sie der Gruppe verschiedene Atlanten und gestalten Sie gemeinsam einen eigenen Atlas zu einem bestimmten Thema rund um Klimawandel, Umwelt und Nachhaltigkeit.
  • Atlas zeichnen Erzählen Sie den Mythos der antiken griechischen Göttergestalt Atlas und bitten Sie die Kinder, sich ihren eigenen göttergleichen Atlas auszudenken.