1.3 Ökologische Nachhaltigkeit und die Bekämpfung des Klimawandels

Konzeptionelle Leitlinien

Die Förderung ökologischer Nachhaltigkeit in der frühkindlichen Bildung erfordert einen grundlegenden Perspektivwechsel: weg von einzelnen, voneinander losgelösten Aktivitäten hin zu einem ganzheitlichen Ansatz, bei dem Nachhaltigkeit in alltäglichen Handlungen und Lernerfahrungen verankert ist.

  • Nachhaltigkeit als zentraler Wert: Verankern Sie die Grundsätze ökologischer Nachhaltigkeit im Bildungsplan, sodass sie zu einem grundlegenden Bestandteil der Lernerfahrung werden. Dazu gehört, ein Bewusstsein für die Herausforderungen des Klimawandels zu entwickeln.
  • Frühzeitiges Bewusstsein: Fördern Sie schon früh ein Gefühl der Verantwortung und Verbundenheit mit der Umwelt und allen Lebewesen.

Methodische Leitlinien

Berücksichtigen Sie die folgenden Strategien, um Nachhaltigkeit im Kindergarten zu fördern:

  • Naturbezogenes Lernen: Integrieren Sie Aktivitäten im Freien und Naturerfahrungen in den Alltag. Dazu können Gartenarbeit, Spaziergänge in der Natur und die Beobachtung wild lebender Tiere gehören.
  • Nachhaltige Verhaltensweisen: Leben Sie nachhaltige Verhaltensweisen wie Recycling, Wassersparen und Abfallvermeidung vor und vermitteln Sie diese. Beziehen Sie Kinder in Aktivitäten ein, bei denen sie diese Verhaltensweisen praktisch erleben und umsetzen können.
  • Projektorientiertes Lernen: Entwickeln Sie Projekte zu Umweltthemen. Ein Recyclingprojekt kann beispielsweise das Sortieren von Abfällen, das Verstehen von Recyclingprozessen und das Gestalten von Kunstwerken aus recycelten Materialien umfassen.
  • Gemeinsames Engagement vor Ort: Arbeiten Sie mit örtlichen Umweltorganisationen zusammen, um praktische Lernerfahrungen zu ermöglichen und Kinder mit umfassenderen gemeinschaftlichen Initiativen zum Umweltschutz in Kontakt zu bringen.