Wenn diese Aktivitäten in verschiedene Veranstaltungen der Bildungseinrichtung und in die tägliche pädagogische Praxis eingebunden werden, entfalten sie eine größere Wirkung. Sie helfen Kindern, eine kritische Haltung gegenüber der Nutzung digitaler und technischer Werkzeuge zu entwickeln und besser zu verstehen, wie digitale Werkzeuge das Umweltbewusstsein fördern können.
Das EACH-Projekt widmet sich drei Themenbereichen: digitalen Kompetenzen, Klimawandel und Nachhaltigkeit sowie übergreifenden Kompetenzen.
Das Projekt schlägt verschiedene Wege vor, diese drei Themen mit einer kindzentrierten pädagogischen Haltung aufzugreifen. Diese Haltung unterstützt Aktivitäten, die zentrale übergreifende Kompetenzen – metakognitive und soziale Fähigkeiten sowie kritisches Denken – stärken und gleichzeitig das Umweltbewusstsein fördern.
Die Aktivitätensammlung bietet verschiedene Aktivitäten, die direkt eingesetzt werden können und zugleich zu weiteren Aktivitäten mit derselben pädagogischen Ausrichtung anregen. Sie lassen sich in alle Ausflüge von Kindergärten und Schulen einbinden: in die Nachbarschaft, in den Park, in den Supermarkt, zum Schwimmunterricht im städtischen Schwimmbad oder ins Museum. Um eine kritische Sicht auf den digitalen Wandel zu fördern, ist der Einsatz digitaler Technologien im pädagogischen Alltag nicht immer erforderlich. Unsere Aktivitäten bieten alternative Methoden für Bildungseinrichtungen, die sich auf Umweltbewusstsein und kritisches Denken konzentrieren möchten, ohne auf digitale Werkzeuge angewiesen zu sein.
Kindergärten, Schulen und andere Bildungseinrichtungen setzen im Laufe des Jahres oder zu bestimmten Anlässen häufig thematische Schwerpunkte. Es bietet sich an, die Aktivitäten mit diesen Themen zu verbinden. Auch nationale Gedenktage können Gegenstand der Beispielaktivitäten in der Aktivitätensammlung sein oder zu eigenen Aktivitäten anregen. Das Gedenken an ein historisches Ereignis kann zum Nachdenken über ein bestimmtes Thema – etwa Freiheit – anregen und die übergeordnete Leitidee einer Aktivität bilden.
Die Bedeutung von Inklusion in Bildungseinrichtungen kann nicht oft genug betont werden. Pädagogische Fachkräfte wissen am besten, wie sie sicherstellen können, dass jedes Kind unabhängig von seinen Bewegungs- oder Sprechfähigkeiten teilnimmt und dass unterschiedliche kognitive Voraussetzungen oder sprachliche Herausforderungen kein Hindernis für die Beteiligung darstellen.
Zeichnen ist beispielsweise eine gute Möglichkeit, auch Kindern die Teilnahme zu ermöglichen, die die in der Einrichtung verwendete Sprache weniger gut beherrschen als die Mehrheit. Außerdem sollten immer wieder Gelegenheiten geschaffen werden, sich in der eigenen Sprache auszudrücken und die Äußerungen übersetzen zu lassen oder sie aufzuzeichnen, um sie später zu übersetzen. Finden Sie ebenso mit Unterstützung von Fachleuten für unterschiedliche kognitive Voraussetzungen und körperliche Beeinträchtigungen Wege, die betreffenden Kinder einzubeziehen.
Das Ziel besteht nicht nur darin, diesen Kindern das Gefühl zu geben, dazuzugehören und an Aktivitäten teilnehmen zu können – auch wenn dies ein gutes Zeichen dafür ist, dass Inklusion gelungen ist. Wichtiger ist die Erkenntnis, dass jede Gemeinschaft aus unterschiedlichen Menschen besteht und dass eine Gemeinschaft ihr Denken und Lernen vertiefen kann, wenn sie Inklusion als fortlaufenden Prozess lebt.
Die Aktivitätensammlung enthält Hinweise auf die Notwendigkeit von Inklusion und bietet konkrete Empfehlungen, die sich leicht auf andere Aktivitäten der Aktivitätensammlung übertragen lassen.