Eduskills+
each.eduskills.plus

Aktivitäten zum Mitmachen für junge Denkerinnen und Denker

7 Die Symphonie der Natur und unsere Gefühle – Wandel und Veränderung

Helfen Sie den Kindern, ihre natürliche Umwelt als Ganzes wahrzunehmen, indem sie erkennen, wie Geräusche und Gefühle ergänzende Informationen zu dem liefern, was sie sehen.

Erasmus+

Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen des Autors bzw. der Autoren und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der Europäischen Exekutivagentur für Bildung und Kultur (EACEA) wider. Weder die Europäische Union noch die EACEA können dafür verantwortlich gemacht werden.

Alle Inhalte, insbesondere Texte, Bilder und Grafiken sind urheberrechtlich geschützt. Soweit es nicht ausdrücklich anders gekennzeichnet ist, liegen die Urheberrechte bei each.eduskills.plus und stehen unter der Creative Commons Namensnennung -Nicht kommerziell -Keine Bearbeitungen 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0) Lizenz. Sie dürfen im Rahmen der Lizenzbedingungen verwendet werden.

© 2026 each.eduskills.plus

7 Die Symphonie der Natur und unsere Gefühle – Wandel und Veränderung

Umwelt

Helfen Sie den Kindern, ihre natürliche Umwelt als Ganzes wahrzunehmen, indem sie erkennen, wie Geräusche und Gefühle ergänzende Informationen zu dem liefern, was sie sehen.

Inklusion ermöglichen

Bedenken Sie, dass manche Menschen Schwierigkeiten beim Hören haben, Schwingungen aber in ihrem Körper spüren können. Sie können auf Musikerinnen und Musiker hinweisen, die auch nach einem Verlust ihres Hörvermögens weiter musiziert und komponiert haben, zum Beispiel Ludwig van Beethoven, Phil Collins, Evelyn Glennie, Pete Townshend, Neil Young, Brian Wilson, Ozzy Osbourne, Jeff Beck und will.i.am.

Aufgabe 1: Die Geräusche um uns herum aufnehmen

Anleitung: Helfen Sie den Kindern, eine Verbindung zur Natur aufzubauen und zu verstehen, wie unterschiedliche Geräusche verschiedene Gefühle auslösen können. Schärfen Sie zugleich ihr Bewusstsein für die Klanglandschaft um sie herum und für unterschiedliche Umgebungen.

Digitale Werkzeuge: Verwenden Sie für die Aufnahmen einfache Apps wie Sprachmemos (iOS) oder Easy Voice Recorder (Android).

  1. Vorbereitung
    • Stellen Sie den Kindern ein einfaches Aufnahmegerät zur Verfügung, zum Beispiel ein Tablet, ein Smartphone oder ein digitales Aufnahmegerät.
    • Erklären Sie, dass sie nach draußen gehen werden, um verschiedene Geräusche aus der Natur und aus vom Menschen gestalteten Umgebungen aufzunehmen.
  2. Erkundung im Freien

    Gehen Sie mit den Kindern in einen Park, auf das Außengelände oder in ein nahegelegenes Naturgebiet. Ermutigen Sie sie, unterschiedliche Geräusche aufzunehmen, zum Beispiel:

    • Naturgeräusche: Blätter, die im Wind rascheln, Vogelgesang, fließendes Wasser und so weiter.
    • Vom Menschen verursachte Geräusche: vorbeifahrende Autos, Sirenen, Gespräche und so weiter.
  3. Geräusche aufnehmen

    Lassen Sie die Kinder nacheinander die Geräusche aufnehmen, die sie interessant finden.

  4. Gemeinsam zuhören

    Hören Sie sich zurück im Gruppenraum die Aufnahmen gemeinsam an. Bitten Sie die Kinder nach jedem Geräusch, es zu erkennen und darüber zu sprechen, was sie gehört haben.

  5. Verbindung zu Gefühlen

    Besprechen Sie, welche Gefühle die einzelnen Geräusche bei den Kindern auslösen. Stellen Sie Fragen wie:

    • Welches Gefühl löst dieses Geräusch bei euch aus?
    • Macht euch das Geräusch fröhlich, traurig, ruhig, aufgeregt oder ängstlich, oder fühlt ihr etwas anderes?
    • Warum löst dieses Geräusch wohl dieses Gefühl bei euch aus?
  6. Eine Klanglandschaft zeichnen
    • Setzen Sie sich in einen Kreis und legen Sie ein großes Blatt Papier so auf den Boden, dass es den Innenraum des Kreises ausfüllt. Erkunden Sie gemeinsam, wie sich Geräusche und die damit verbundenen Gefühle zeichnen lassen.
    • Ermutigen Sie anschließend jedes Kind, seine eigene Klanglandschaft zu dieser Aktivität zu zeichnen und dabei die Geräusche in Beziehung zu sich selbst darzustellen.
    • Vergleichen Sie die Zeichnungen und suchen Sie nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden.
    • Kehren Sie zu dem großen Blatt Papier zurück und gestalten Sie gemeinsam eine Klanglandschaft aus den eigenen Erfahrungen und dem, was allen von den Zeichnungen der anderen in Erinnerung geblieben ist.

Diskussionsplan: Geräusche und das, wonach sie klingen

  1. Welche Geräusche ließen sich am leichtesten erkennen?
  2. Welche Geräusche ließen sich am schwersten erkennen?
  3. Wie fühlt ihr euch bei Naturgeräuschen im Vergleich zu Geräuschen, die Menschen verursachen?
  4. Können manche Geräusche unterschiedliche Gefühle bei euch auslösen?
  5. Warum ist es wichtig, den Geräuschen der Natur zuzuhören und sie wertzuschätzen?
  6. Kann ein Geräusch ein Rätsel sein?
  7. Kann ein Geräusch lustig sein?
  8. Gibt es Bibliotheken für Geräusche?
  9. Könnt ihr mit einer Sammlung von Geräuschen Musik machen?
  10. Können verschiedene Menschen dasselbe Geräusch unterschiedlich zeichnen?

Aufgabe 2: Sich zu Geräuschen bewegen

Anleitung: Helfen Sie den Kindern, Gefühle durch Bewegung auszudrücken und besser zu verstehen, wie verschiedene Geräusche unterschiedliche Gefühle auslösen können. Spielen Sie dazu verschiedene Geräusche ab und erkunden Sie Bewegungen, aus denen eine Tanzchoreografie entsteht.

  1. Verschiedene Geräusche abspielen

    Wählen Sie verschiedene Geräusche aus den Aufnahmen der Erkundung im Freien aus. Berücksichtigen Sie dabei sowohl Naturgeräusche als auch vom Menschen verursachte Geräusche.

  2. Zu Bewegung anregen

    Spielen Sie die Geräusche einzeln ab und ermutigen Sie die Kinder, sich so zu bewegen oder zu tanzen, dass ihre Bewegungen das Gefühl ausdrücken, das das Geräusch bei ihnen auslöst.

    Geben Sie Anregungen mit Fragen wie: „Wie möchtet ihr euch zu diesem Geräusch bewegen?“ oder „Könnt ihr mir mit eurem Körper zeigen, welches Gefühl dieses Geräusch bei euch auslöst?“

  3. Eine Klangcollage und einen Tanz gestalten
    • Nachdem Sie einzelne Geräusche erkundet haben, erstellen Sie eine Klangcollage, indem Sie mehrere der aufgenommenen Geräusche mit einem Programm wie GarageBand oder Audacity zu einer Audiospur zusammenfügen.
    • Spielen Sie die Klangcollage ab und erfinden Sie gemeinsam einen Tanz, der die Gefühle der Gruppe ausdrückt, die durch die Collage ausgelöst werden.
    • Ermutigen Sie die Kinder, darüber nachzudenken, wie sich die verschiedenen Geräusche miteinander verbinden und wie ihre Bewegungen von einem Gefühl zum anderen übergehen können.
  4. Über die Aktivität nachdenken

    Versammeln Sie die Kinder nach dem Tanz in einem Kreis und besprechen Sie ihre Erfahrungen.

    • Welches Geräusch hat euch am fröhlichsten gemacht?
    • Gab es ein Geräusch, bei dem ihr euch ruhig oder entspannt gefühlt habt?
    • Wie habt ihr die Bewegungen zu den einzelnen Geräuschen ausgewählt?
    • Hat es euch Spaß gemacht, gemeinsam einen Tanz zu erfinden? Warum?